Tipps zur Gesundheit

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WANDERN             

 

 

 

 

Wandern liegt im Trend; vermehrt auch bei jungen Leuten.

Fernab vom Alltagsstress schmeichelt das Wandern nicht nur der Seele sondern fördert auch das körperliche Wohlergehen.

Wussten Sie, dass in der Schweiz eineinhalbmal um die Welt gewandert werden kann??? 62'000 km Wandernetz. Seit über 70 Jahren setzt sich die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Wanderwege (SAW) für die Förderung der Wanderwege ein.

Auch im Winter gibt es zahlreiche attraktive Möglichkeiten diesem Hobby zu fröhnen > http://www.wandersite.ch/WinterUebersicht.html

 

 

 





ERNÄHRUNG      

 

 

 


Kinderlebensmittel unter der Lupe

Doris Becker
http://www.familienhandbuch.ch/cmain/f_Aktuelles/a_Ernaehrung/s_964.html

Unser Körper braucht täglich ununterbrochen Nährstoffe, deshalb ist es ratsam, die Nahrungsaufnahme über den ganzen Tag zu verteilen. Ernährungswissenschaftler/innen empfehlen, lieber täglich fünf kleine Mahlzeiten als drei große zu sich zu nehmen. Dadurch wird der Magen-Darm-Trakt nicht so sehr belastet und die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit verbessert.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt drei Hauptmahlzeiten am Tag (morgens, mittags, abends) und zwei Zwischenmahlzeiten. Hersteller von Kinderlebensmitteln wie Milchprodukte, Riegeln und Schnitten werben damit, dass sich diese Produkte als gesunde Zwischenmahlzeit eignen würden und besonders auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt seien.

Untersuchungen ergaben jedoch, dass die angebotenen Kinderlebensmittel in der Zusammensetzung der Zutaten und Nährstoffe keine Vorteile gegenüber vergleichbaren herkömmlichen Lebensmitteln bieten. Im Gegenteil, es handelt sich dabei oft um Süßprodukte, die von Kindern nur in geringen Mengen verzehrt werden sollten - was aber durch ein spezielles Marketingkonzept Kinder und Eltern verschwiegen wird. Produkte wie Müsli-Riegel, Kinderschnitten oder Kindermilchprodukte sind zudem oftmals teuer und weisen einen hohen Fett- und Zuckergehalt auf. Folgende Beispiele verdeutlichen, wie viel Zucker sich in Süßigkeiten versteckt:


 
Süßigkeiten Einwaage
in g
Zuckeranteil
in Würfelzucker
Zuckeranteil
in Prozent
1 Tüte Gummibärchen 250 77 77
4 Gummibärchen 8 2,5 77
1 Bonbon 5 2 97
1 Tüte Lakritzkonfekt 200 25 ca. 70
1 Schokokuss 20 5 ca. 65
1 Riegel Schokolade 17 4 ca. 57
1 Riegel Kinderschokolade 12,5 3 ca. 56
1 Streifen Kaugummi 3,3 1 ca. 78
1 Fruchteis 40 5 bis 32
1 Kugel Milchspeiseeis 50 3 ca. 14
1 Fruchtjoghurt 150 7 ca. 12
2 TL Instant-Kakaopulver 5 1,5 ca. 75
2 TL Nuss-Nougat-Crème 10 2 ca. 55
1 Glas Limonade 0,2 l 8 ca. 10
1 Glas Cola 0,2 l 8 ca. 10


 

Anmerkung:: 1 Zuckerwürfel = 2,5 g
Quelle: Verbraucherzentrale


Kinder brauchen keine Extrawürste. Sie sollten vor lauter Spezialprodukten nicht die herkömmlichen Lebensmittel aus den Augen verlieren. Oftmals ist diese günstigere Alternative auch aus ernährungsphysiologischer Sicht besser.


 

Warum die Last mit der Lust auf Süßes?

Süßigkeiten schmecken jedem Erwachsenen und jedem Kind. Süß ist eben ein angenehmer Geschmack im Mund. Doch je mehr Süßigkeiten gegessen werden, umso höher ist das Verlangen nach Süßen. Der große Nachteil von Süßigkeiten ist, dass sie neben einem sehr hohen Anteil an Zucker oft auch viel Fett enthalten. Zucker liefert sehr viele Kalorien, besitzt keine Mineralstoffe, Eiweiße und Vitamine.

Ein zu hoher Verzehr von Süßigkeiten führt daher schnell zu Übergewicht. Außerdem sind Süßigkeiten für die Zähne besonders schädlich. Werden die Zähne nach einer zuckerhaltigen Mahlzeit nicht sofort geputzt, bildet sich eine Säure, die den Zahnschmelz angreift und zu Karies führt (Zahnschmerzen).

Kinder dürfen naschen! Aber es gilt laut AID zu beachten:


 

Was ist mit zuckerfreien "zahnfreundlichen" Süßwaren?

Heutzutage gibt es viele Süßwaren, die mit den Zahnmännchen mit Schirm - das für zahnfreundliche Produkte steht - ausgezeichnet sind. Der Verzehr dieser Produkte beeinträchtigt die Gesundheit der Zähne nicht; der schädliche Zucker wird in diesen Produkten durch Zuckeraustauschstoffe ersetzt. Dadurch wird die schmelzschädigende Säurebildung verhindert, die beim Konsum zuckerhaltiger Süßwaren entsteht. Süßwaren, die diese Prüfung bestehen, können ohne Gefahr für die Zähne verzehrt werden.

Zahnmännchen

Das freundliche Zahnmännchen darf auf solchen Kaugummis, Bonbons und Drops aufgebracht werden, denen in einem strengen Test bescheinigt wurde, dass sie zahnschonend sind (vgl. http://www.zahnmaennchen.de).

Zahngesundheit ist nicht alles,
aber ohne Zähne ist alles Nichts!

(frei nach Schopenhauer)


 

Autorin

Dr. Doris Becker arbeitet bei der Firma apetito in der Ernährungsberatung.


 

Adresse

Dr. Doris Becker
apetito AG
Bonifatiusstraße 305
48432 Rheine
Email: info@apetito.de
Website: http://www.apetito.de


 

Zusatzstoffe online: Alle Zusatzstoffe, alle E-Nummern

Georg Abel


Eine E-Nummer auf der Zutatenliste? Für viele Verbraucherinnen und Verbraucher ist das ein Warnsignal. E-Nummer: das heißt Zusatzstoff - und die haben keinen guten Ruf!

Zusatzstoffe gelten als Lieblingswerkzeuge der Food Designer in den Versuchsküchen der Lebensmittelindustrie - unentbehrlich als Farbstoffe und Geschmacksverstärker, als Emulgatoren und Konservierungsmittel. Unansehnliches peppen sie auf, schnell Verderbendes wird auf Dauer haltbar. Sie machen dünne Saucen dick und aus billigen Zutaten eine schaumig-lockere Creme.

Bei "Chemie in Lebensmitteln" denken viele zuerst an solche Zusatzstoffe. Und wenn Ernährung krank macht und die Zahl der Lebensmittelallergiker steigt, dann werden die Zusatzstoffe häufig als die Hauptschuldigen beklagt.

Was heute in der Europäischen Gemeinschaft als Zusatzstoffe verwendet werden darf, ist ein buntes Sammelsurium. Rund 300 E-Nummern gibt es. Das Spektrum ist groß: Es reicht von Annatto, einem aus Samen gewonnen Farbstoff (E160b) bis zum künstlichen Cochenillerot (E124), vom ursprünglich natürlichen Verdickungsmittel Pektin (E440) bis zum möglicherweise gentechnisch hergestellten Vitamin C, das plötzlich Ascorbinsäure (E300) genannt werden muss, wenn es als Zusatzstoff eingesetzt wird. Das Verdickungsmittel Carrageen (E407) stammt aus Algen, der Süßstoff Thaumatin (E957) aus einem westafrikanischen Strauch und demnächst aus gentechnisch veränderten Mikroorganismen. Holz- und Baumwollabfälle sind Rohstoffe für Cellulose (E460); aus Zucker entsteht der künstliche Füllstoff Polydextrose (E1200) und der Konservierungsstoff Sorbinsäure (E200) ist eine Feinchemikalie.

Eine E-Nummer auf der Zutatenliste? Eine unverständliche wissenschaftliche Zusatzstoff-Bezeichnung? Da gibt es viele Fragen, aber für Verbraucherinnen und Verbraucher wenig Antworten. Wozu und warum wird ein Zusatzstoff eingesetzt, wie wird er hergestellt? Ist es ein natürlicher oder künstlicher Stoff? Gibt es Hinweise auf allergische Reaktionen oder andere Unverträglichkeiten? Wie haben die Expertengremien seine Sicherheit überprüft? Sind Höchstmengen gesetzlich vorgeschrieben? Darf er nur bei bestimmten oder in allen Lebensmitteln zum Einsatz kommen?

Für alle, die bei Zusatzstoffen mehr wissen wollen, als die jeweilige E-Nummer, hat die Verbraucher-Initiative im Internet Zusatzstoffe online (http://www.zusatzstoffe-online.de) aufgebaut. Für jeden in der EU zugelassenen Zusatzstoff gibt es präzise Informationen, kompakt, verständlich, rund um die Uhr und kostenlos. Zusatzstoffe online ist ein Angebot für alle, die sich mit den dürren Angaben der Zutatenliste und dem undurchschaubaren E-Nummern-Salat nicht zufrieden geben wollen.


 

Autor

Georg Abel arbeitet als Bundesgeschäftsführer der Verbraucher-Initiative, dem 1985 gegründeten Bundesverband kritischer Verbraucherinnen und Verbraucher mit Sitz in Berlin. Weitere Informationen zur Arbeit des Verbandes unter http://www.verbraucher.org

 

 

 






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Hier finden Sie in naher Zukunft interessante Hinweise.

Wir arbeitn noch daran !!! 

Danke für das Verständnis

 

 






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